Was modernes Webdesign ausmacht

Am 20. Juni 2014 von Manuel von Heugel

Eine Website ist heute viel mehr, als nur eine Präsenz im Internet. Sie formt das Bild über Sie und Ihr Unternehmen. Wahrscheinlich haben Sie noch nie ein lokales Geschäft betreten, dessen Schaufenster Sie nicht auch attraktiv fanden? Warum auch? Die Vermutung liegt nahe, dass Sie im Geschäft das vorfinden, was Ihnen im Schaufenster schon nicht gefallen hat. Die Gestaltung ist also ein maßgeblicher Teil für den Erfolg Ihrer Website. Sie kennen ja sicher den Spruch: ,,Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“.

Angenommen Sie fanden das Schaufenster attraktiv und haben das Geschäft betreten. Was ist, wenn das Schaufenster zwar Ihr Interesse geweckt hat, Sie sich aber im Geschäft nicht zurecht finden? Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Sie werden von einem netten Verkäufer durch das Geschäft geführt, der Ihnen das Angebot präsentiert und ausführlich beschreibt oder Sie verlassen den Laden direkt wieder. Zweiteres wäre im Internet der Fall und ist bekannt als Absprungrate. Viele Agenturen gestalten wunderschöne Websites, vergessen nur leider, worum es dem Kunden geht. Er möchte Information und das so schnell und mit so wenig Klicks, wie möglich.

Übrigens: Das wohl bekannteste Beispiel für ein „unaufgeräumtes Geschäft“ ist die Website von Amazon. Wahrscheinlich hat jeder schon einmal bei Amazon bestellt, aber haben Sie sich jemals von der Startseite aus durch die Kategorien geklickt? Ich würde behaupten: Nein. Amazon ist eine klassische Seite, die in den meisten Fällen nur über die Suche bedient wird.

Responsive Webdesign

Nach wie vor spielt der Unterhaltungsfaktor im Internet eine große Rolle, jedoch haben die Unternehmen und vor allem die Webdesigner erkannt, dass es wesentlich wichtiger ist, Informationen schnell und strukturiert zu präsentieren, als dem Kunden mit Animationen zu bombadieren, die er auf seinem Smartphone wahrscheinlich eh nicht optimal dargestellt bekommt.
Und hier kommt das sog. „Responsive Webdesign“ ins Spiel. Eine Website die vom Webdesigner mittels HTML und CSS responsive programmiert wurde, passt sich dem Medium, auf dem es ausgegeben wird, optimal an. Sie erhalten also sowohl auf dem Desktop, als auch auf dem Smartphone, die relevanten Inhalte optimal präsentiert.

Inhalte richtig platzieren

Wie platziert man wichtige Inhalte richtig und wie definiert man diese? Es gibt sicher nicht „die eine richtige Antwort“, aber für viele Branchen liegt es auf der Hand. Für ein Restaurant macht es sicher keinen Sinn, die Firmenphilosopie auf der Startseite zu platzieren. Vielmehr sollten die Öffnungszeiten und die Tageskarte im Fokus stehen.

Ein weiteres Beispiel: Wann ruft man die Website eines Schlüsseldienstes auf? Richtig, wenn der Schlüssel weg ist. Der potentielle Kunde greift zum Smartphone, googelt Schlüsseldienste und landet im Idealfall auf Ihrer Seite. Was er jetzt möchte liegt auf der Hand - eine Telefonnummer und den Preis für Anfahrt und Leistung. Findet er diese Auskunft nicht auf Anhieb, ist der nächste Schlüsseldienst nur ein Google Ergebnis weit ‚entfernt.

Fazit

Eine moderne Website will mehr denn je gut geplant sein. Überlegen Sie sich genau, wie Sie sich darstellen wollen und wie Sie dem Kunden einen Mehrwert durch Ihre Präsenz im Internet bieten. Oft hilft es schon im Bekannten- oder Freundeskreis zu Fragen, was man auf einer Website erwartet und was überflüssig ist.

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